Karitas

Karitas mit K

Ca|ri|tas [k...] die; - ‹zu mlat. caritas „Nächstenliebe“›: Kurzbez. für den Deutschen Caritasverband der kath. Kirche; vgl. Karitas.

ca|ri|ta|tiv vgl. karitativ

Ka|ri|tas die; - ‹aus lat. caritas, Gen. caritatis „Wert, Wertschätzung, Liebe“ zu carus „lieb, teuer, wert“›: [christliche] Nächstenliebe, Wohltätigkeit; vgl. Fides, Caritas.
Quelle: Duden - Das große Fremdwörterbuch: Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4., aktualisierte Auflage Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 2007. © Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim

Klassisch und mit hoher Bereitschaft und Treue zum Dienst ist das Wirken der Caritaskonferenzen in unserer Gemeinde. Heute treffen sich Frauen und einige Männer in der fusionierten Konferenz, die seit den Anfängen der Gemeindegründungen in Kirchhörde und Löttringhausen bestanden haben, und heute den Namen Caritaskonferenz Hl. Edith Stein in Kirchhörde und Löttringhausen trägt. Besuchsdienst bei Kranken und Senioren, und Caritas-Haussammlung sind zwei der Säulen der karitativen Tätigkeiten der Mitglieder.

In Löttringhausen ist Anfang des 21. Jahrhunderts die ökumenische Initiative “Zeit mit Kindern” entstanden, die sich als Netzwerk der Hilfe für Kinder in diesem Stadtteil in den verschiedenen Lebenswirklichkeiten versteht. So sind z. B. “Lese-Omis” an der Langelohschule tätig gewesen und haben mit Schülern lesen geübt. Zusammen mit aktiven Mitchristen der evangelischen Gemeinde in Löttringhausen und den Erzieherinnen und Lehrerinnen reagieren wir auf die Situation von Kindern heute.

Mit dem Dienst “Das Offene Ohr” bieten Frauen unserer Gemeinde jeden Montag hilfe- und kontaktsuchenden Menschen eine Möglichkeit an mit ihren Anliegen und Nöten gehört zu werden. Ziel ist es Hilfe zu vermitteln und eine Atmosphäre des Willkommenseins anzubieten. Gesprächsmöglichkeit besteht sowohl in der Gemeinschaft als auch unter 4 Augen oder telefonisch.

Im Advent startete der Pfarrgemeinderat wiederholt die “Sozialaktion im Advent” auf. Hilfe für Obdach- und Wohnungslose wurde 2006 durch das Packen von Nikolaussocken, 2007 durch Mithilfe bei den Angeboten am Dortmunder Franzikanerkloster und 2008 durch die Kerzenaktion “Tote in Würde bestatten” Wirklichkeit. Menschen aus unserer Gemeinde sind aufgerufen im Trubel der Weihnachtsaktivitäten die Not der Mitmenschen wahrzunehmen und aktiv zu verändern. 2009 wurde die Sorge “In dieser Stadt soll niemand namenlos und vergessen sein” nochmals in den Mittelpunkt der Sozialaktion gestellt.

Wenn man den Anspruch hätte jede und jeden, sei es Helfer oder Aktion, hier nun erwähnen zu wollen, dann würde man an diesem Vorhaben scheitern. Deo gratias - Gott sei Dank... dass es so ist. Denn eine Vielzahl von Menschen engagieren sich sichtbar oder unsichtbar in der Karitas dieser Gemeinde und darüber hinaus. Sei es als Helferin in der kfd, als Mitarbeiter in den Diensten des Caritasverbandes, als Nachbar, als pflegender Angehöriger ... [Ende, denn es wird sowieso etwas vergessen... Sorry!]